Online-Communities – endlich sein, wie man schon immer mal sein wollte

Dezember 22nd, 2009 von admin

Vor einigen Jahren ging es los. Keiner weiß mehr so ganz genau wie. Aber plötzlich waren sie da: Online-Communities. Und jeder musste dabei sein. Zunächst war noch ein gewisser Zusammenhang zur Realität zu erkennen, man benutzte echte Namen, lud echte Fotos hoch und gab echte Interessen und Hobbies an. Dann kam man auf die Idee des Datenschutzes und überlegte sich, dass es tatsächlich auch Nachteile haben könnte, sein Privatleben für alle Menschen einsehbar ins Internet zu stellen. Was also tun? Urlaubsfotos, Studienort und Lieblingsbar nicht mehr im Netz veröffentlichen? Nein, das wäre ja langweilig. Fantasienamen müssen her. Und mit den Fantasienamen übernahm die Fantasie das Kommando in der gemeinen Online-Community. Endlich war sie da, die Möglichkeit sich einmal genauso lustig, schlau und ungewöhnlich darzustellen, wie man immer schon mal sein wollte. Fotos werden nur noch nach ausgiebiger Bildbearbeitung hochgeladen und zu den Lieblingsbüchern wird das ein oder andere hinzugefügt, dessen Titel man schon so oft gehört hat, dass es wohl gut sein muss.

So gerüstet kann es losgehen, auf die Suche nach lustigen Internet-Freunden mit lustigen Fantasienamen und ungewöhnlichen Profilen. Schwupps – schickt man sich eine ‘Freundschafts-Einladung’ und schwupps – hat man einen neuen Freund. So einfach, so unkompliziert, so schön. Nicht so anstrengend wie im echten Leben mit Gesprächen und Treffen…

Und so sitzt man dann hinter dem Rechner und tritt sinnfreien Gruppen bei oder pflanzt virtuelle Bäume und freut sich, dass die Zahl der Freunde schon im dreistelligen Bereich ist. Bleibt zu hoffen, dass dabei die lebendigen Freunde in der realen Welt nicht in Vergessenheit geraten, damit der gar zu begeisterte Online-Community-Fan sich seinen Geburtstagskuchen am Ende nicht alleine backen muss und auch, dass die Enttäuschung nicht allzu groß ist, wenn der total ausgeflippte Internet-Freund, der auf dem Bildschirm so ganz anders ist als andere Menschen, sich am Ende auch als ganz normaler Mensch mit ganz normalen Hobbies und ganz normalem Namen entpuppt.

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Rentenversicherung: Riester-Rente

Dezember 22nd, 2009 von admin

Für vergangene Generationen war eine gesicherte Rente selbstverständlich. Wer brav seine Rentenversicherungsbeiträge zahlt, hat im Alter auch Anspruch auf eine gute Rente, die die Existenzsicherung auch im hohen Alter gewährleistet. Heute ist es nicht mehr so einfach. Das Problem ist, dass ein sogenanntes ‘Umlageverfahren’, nach dem die deutsche gesetzliche Rentenversicherung funktioniert, natürlich aus der Balance gerät, sobald die Zahl der Einzahlenden sinkt. Früher, als es mehr junge als alte Menschen gab, konnten die Jungen problemlos die Renten der Alten finanzieren. Nun, da es immer mehr alte und immer weniger junge Menschen gibt, gerät das System aus den Fugen. Wer in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, zahlt eben nicht in ’seine Rente’ ein, sondern zahlt die Rente der jetzigen Rentner. Folglich ist es denkbar, dass wer heute seine Rentenbeiträge zahlt, in 30 oder 40 Jahren kaum mehr einen Anspruch auf Rente haben wird.

Umso wichtiger ist es für junge Menschen, rechtzeitig mit dem Einzahlen in eine private Rentenversicherung anzufangen. Versicherungen haben natürlich auf die problematische Situation reagiert: Es gibt eine enorme Vielzahl an Anbietern von privaten Rentenversicherungen, die mit verschiedenen Modellen arbeiten. Das wohl bekannteste und verbreitetste Modell ist die so genannte Riester-Rente,in Analogie hat sich das Verb ‘riestern’ eingebürgert.

Bei dieser Form der Rentenversicherung handelt es sich im Grunde gar nicht um eine rein private Form der Versicherung, da sie vom Staat stark gefördert wird. In jedem Fall ist die Riester-Rente aber freiwillig, wird also nicht automatisch vom Bruttolohn abgezogen, sondern muss privat abgeschlossen werden. Die Riester-Rente geht zurück auf Walter Riester, der sie in seiner Funktion als Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung vorschlug, nachdem 2000/2001 in der Reform der gesetzlichen Rentenversicherung die Beiträge erneut gesenkt worden waren.

Im Gegensatz zur gesetzlichen Rente garantiert die Riester-Rente dem Versicherten zum Beginn des Auszahlungszeitraumes eine Summe, die den eingezahlten Beiträgen mindestens entsprechen muss. Die Vielzahl an Anbietern der Riester-Rente ist unübersichtlich. Beruhigend ist allerdings die Tatsache, dass alle Anbieter sich an die festgelegten Regeln halten müssen, kein Versicherter sich also sorgen muss, seine Beiträge könnten am Ende ‘verschwinden’. Dennoch lohnt sich der Vergleich. Stiftung Warentest und andere unabhängige Institute helfen bei der Wahl.

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Energiesparen mit Solarwärme

Dezember 22nd, 2009 von admin

Energiesparen ist längst keine Angelegenheit mehr, mit der sich nur ‘Ökos’ und ‘Hippies’ auseinandersetzen. In den letzten Jahren ist die Annahme, dass wir alle unser Verhalten in Sachen Energieverbrauch ändern müssen, traurige Gewissheit geworden. So, wie wir in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten gelebt haben, kann es nicht mehr lange weitergehen. In der Zukunft werden viele Veränderungen auf uns zukommen, die uns zwingen werden, uns in vielerlei Hinsicht einzuschränken.

Auf der anderen Seite hat der Druck, den wir in Punkto Energiesparen in den letzten Jahren immer stärker zu spüren bekommen haben, auch dafür gesorgt, dass sich die Methoden, mit denen wir Energie in allen Bereichen des Lebens einsparen können, deutlich verbessert haben.

Solarwärme ist eine von diesen Techniken, die über die Jahre erstaunliche Fortschritte gemacht hat. Waren früher riesige Flächen nötig, um nennenswerte Mengen an Energie zu schaffen, so reichen heute oft wenige Quadratmeter, um einen Großteil des Energiebedarfs bestimmter Bereiche abdecken zu können. Immer mehr Besitzer von Einfamilienhäusern entschließen sich zur Investition in die Installation von Kollektoren, die die Energie der Sonne speichern und beispielsweise zur Erwärmung des Wassers im Haushalt umleiten. Dafür muss kein riesiges nach Süden gerichtetes Dach zur Verfügung stehen. Sie können Kollektoren auf jeder Seite des Hauses, ebenso aber auch auf dem Garagendach oder im Garten anbringen. Auch eine Schönwetter-Garantie ist, trotz sich hartnäckig haltender Gerüchte, nicht nötig. Erfahrene Anbieter von Solarkollektoren sprechen von einem Unterschied von nur 20% zwischen dem (vermeintlich) sonnigen München und Hamburg im hohen Norden.

Im Sommer können Kollektoren die komplette Trinkwassererwärmung übernehmen, im Winter muss die Heizung gewöhnlich noch etwas nachhelfen. Insgesamt, d.h. übers ganze Jahr gesehen, können Solaranlagen zwischen 60 und 70% der zur Trinkwassererwärmung benötigten Energie übernehmen. Bei einer 4-köpfigen Familie wären dazu lediglich 4-6 Quadratmeter Kollektorfläche nötig.

Es sprechen also genügend Argumente für den Entschluss zur Nutzung von Solarwärme. Sorge machen vielen die Kosten, die natürlich nicht außer acht gelassen werden können. Auch hier wirkt sich die zwingende Notwenigkeit des Energiesparens aber gewissermaßen positiv aus. Die staatlichen Förderungen für alternative Energiesparmethoden sind außerordentlich großzügig. Wer sich informiert, kann uppige staatliche Zuschüsse bekommen und so die Kosten minimal halten, so dass schon nach wenigen Jahren Kosten gespart werden.

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Dinner in the dark

Dezember 22nd, 2009 von admin

Das Auge isst mit, das weiß doch jeder. Aber: Wer nichts sehen kann, dessen übrige Sinne werden geschärft, auch das haben wir schon mal gehört. Was passiert also, wenn man das Auge mal nicht mitessen lässt? Diese Frage haben sich wohl auch die Erfinder des Konzeptes des ‘Dinner in the dark’ gestellt und bieten nun Interessierten die Chance, die Antwort auf diese Frage zu finden. Von einer ungewöhnlichen Idee, an die sich kaum einer so recht heranwagen wollte, hat sich das Essen in völliger Dunkelheit zu einem echten Kassenschlager entwickelt, den immer mehr Anbieter in ihr Repertoire aufnehmen. Geht man auf die Suche nach einem Lokal, das ein ‘Dinner in the dark’ anbietet, findet man mittlerweile duzende von Anbietern, deren Menüs von einigermaßen einfach bis absolut exklusiv und entsprechend auch nicht ganz günstig variieren.

Das Konzept ist einfach: Sehenden Menschen wird in absoluter Dunkelheit gutes Essen serviert. In den meisten Lokalen serviert blindes Servicepersonal die kulinarischen Köstlichkeiten. Die völlige Dunkelheit irritiert, man fühlt sich etwas ausgeliefert und hilflos, kann nicht sehen, was man da eigentlich vorgesetzt bekommt. Diese Bedenken über Bord zu werfen, ist der erste wichtige Schritt, den man machen muss, um das Abenteuer des blinden Essens genießen und mit einem erweiterten Horizont nach Hause gehen zu können.

Fürchten Sie sich nicht! Das Essen ist hervorragend. Wichtiger Bestandteil des Konzeptes des ‘Dinner in the dark’ ist die gehobene Gastronomie, die dargereichten Gerichte sind sehr gut. Kaum ein Anbieter bietet ein ‘Dinner in the dark’ an, das nicht aus drei oder mehr Gängen besteht. Und: Vertrauen Sie dem Personal! In den allermeisten Fällen sind die Kellner und Kellnerinnen blind und finden sich im Dunkeln perfekt zurecht. Sie werden Ihnen helfen. Nach der Uhr werden Speisen und Besteck auf dem Tisch angerichtet und Sie darüber informiert, wo das Essen oder das gerade benötigte Utensil zu finden ist. Wenn Sie sich gar nicht mehr zu helfen wissen, können Sie meist auch ohne allzu große Scheu mit den Händen nachhelfen, auch die Köche nehmen Rücksicht auf die Tatsache, dass die temporär blinden Gäste ohne die Hilfe ihrer Augen zuweilen ein bisschen aufgeschmissen sind und richten ihre Speisen entsprechend an.

Wenn sich sich auf die ungewöhnliche Form des Essens einlassen, werden Sie es nicht bereuen. Ein gutes Essen in völliger Dunkelheit, das sie sich unberührt von visuellen Aspekten auf der Zunge zergehen lassen, ist ein Erlebnis, das sie so schnell nicht vergessen werden.

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Drachen steigen – vom Kinderspiel zum Trendsport

Dezember 22nd, 2009 von admin

Als wir klein waren, hatten wir alle einen Drachen. Im Kindergarten und in der Grundschule werden sie aus buntem Pergamentpapier und ein paar Plastikstangen gebaut und lassen kurz nach Vollendung Kinderherzen höher schlagen, indem sie an windigen Tagen durch die Lüfte sausen. Heute erfreut sich das Drachen steigen lassen auch bei Erwachsenen immer größerer Beliebtheit. Erwachsene können Englisch und nennen ihr Hobby daher ‘kiting’ statt ‘Drachen steigen lassen’.

Mit dem Kinderspiel auf einer matschigen Wiese von früher hat das kiting von heute nicht mehr viel gemein. Beim Kiting geht es nicht einfach darum, den Drachen in der Luft zu halten und schön aussehen zu lassen, vielmehr geht es um das Spiel mit der Kraft des Windes. An stürmischen Tagen am Meer zum Beispiel, ist es leicht möglich, sich von seinem Drachen ein Stück wegtragen zu lassen, man spricht vom Kitesailing. Beim sogenannten Kitebuggyfahren etwa, sitz der Pilot in einer Art Buggy und wird von der Kraft des Drachens gezogen, wobei erstaunliche Geschwindigkeiten erreicht und weite Entfernungen zurückgelegt werden. Neben Küstengebieten gibt es im Landesinneren mittlerweile riesige Kiteparks, in denen diese ungewöhnliche Form des ‘Drachen steigen lassens’ betrieben wird. Ähnlich funktioniert das sogenannte Kitesufen, bei dem statt eines gewöhnlichen Surfsegels ein in der Luft schwebender Drache für die Fortbewegung auf dem Wasser sorgt. Der besondere Reiz dieser Form des kiting besteht in meterweiten Sprüngen mit dem Brett, die bei entsprechendem Wind von Könnern mit Leichtigkeit gemacht werden.

Neben diesen halsbrecherischen Formen des kiting erfreut sich auch der so genannte Trickflug immer größere Beliebtheit und Verbreitung. Hier geht es um Geschick und Feingefühl beim Fliegen des Drachens. Anhänger des Trickflugs, der auch Ballettflug genannt wird, sehen im Einstudieren von vorgegebenen Choreographien eine besondere Herausforderung. Mit sogenannten Deltadrachen können geübte Trickflieger erstaunliche Figuren und Tricks fliegen. Inzwischen gibt es richtige Wettkämpfe und Drachenfeste, auf denen sich Ballettflug-Begeisterte aus dem ganzen Land oder sogar der ganzen Welt treffen und sich im Trickflug messen. Es gibt über 150 festgelegte Figuren, die nach festen Regeln bewertet und von Teilnehmern der Wettbewerbe nachgeflogen werden. Was ein geübter Pilot mit einem guten Drachen machen kann, ist faszinierend. Ob man mitfliegen will oder lieber nur zusieht, ein Drachenfest oder ein Kitingwettbewerb ist ein Spektakel, das nicht nur Kinder begeistert.

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Der Beagle als Haustier

Dezember 22nd, 2009 von admin

Er ist süß, klein und weldelt ständig mit dem Schwanz – der Beagle. Mit einer Größe von höchstens 40 cm und einem Gewicht um die 15kg zählt er zu den kleineren Hunden, die auch im Haus herumlaufen können, ohne aus Versehen mit dem Schwanz den Couchtisch leer zu fegen. Der perfekte Haus- oder gar Schoßhund, könnte man meinen. Doch ganz so einfach ist es doch nicht mit dem Beagle. Manchmal ist er nämlich gar nicht so klein und süß wie er aussieht. Beagles sind Jadthunde und das merkt man ihrem Wesen auch an.

Die Herkunft des Namen Beagle ist nicht entgültig geklärt. Einige sagen, das Wort komme aus dem französischen, genauer, vom Wort ‘begeule’, was frei übersetzt ‘Großmaul’ bedeutet. Andere tippen eher auf das französische ‘beugler’ für ‘brüllen’ oder den alten deutschen Begriff ‘begele’, der so viel wie ’schimpfen’ oder ’schelten’ bedeutet hat. Wieder andere führen den Begriff Beagle aber auch ganz einfach auf das walisische Wort ‘beag’ für ‘klein’ zurück. Fest steht, der Beagle ist nicht nur klein, auch der Name ‘Großmaul’ wäre für den ein oder anderen Vertreter der Rasse durchaus passend.

Beagles haben Temperament, sind robust und brauchen viel Bewegung. Dabei sind sie aber keinesfalls agressiv, im Gegenteil, Beagle sind neugierige Tiere, die viel Kontakt zu anderen Hunden oder menschlichen Bezugspersonen brauchen. Wer einen ruhigen Hund sucht, der nicht viel Auslauf braucht und gut und gern allein sein kann, sollte sich und dem Beagle die Anschaffung ersparen. Beagels sind Meutehunde, alleinsein gefällt ihnen gar nicht. Zudem ist der Beagle mit einem erstaunlichen Appetit gesegnet und neigt bei zu wenig Bewegung zum Übergewicht.

Wer aber viel Zeit und am besten auch noch viel Platz hat, wird in einem Beagle ein außerordentlich treues Haustier finden, das viel Leben und Freude in jedes Haus bringt. Beagles sind sehr aufgeweckte Tiere, die ohne Angst auf Menschen und andere Tiere zugehen, viel und gerne spielen und immer für einen langen Spaziergang – und zwar bei jeden Wetter – zu haben sind. Die Erziehung eines Beagles erfordert ein bisschen Disziplin und Durchsetzungsvermögen. Doch wer auch mal hart bleiben und einem treuen Beagle-Blick standhalten kann, dem wird die Erziehung seines Hundes nicht schwer fallen. Beagle haben zwar, wie alle Jagdhunde, einen eigenen Kopf, sind aber keinesfalls unerziehbar. Ist die Erziehung einmal geschafft, ist der Beagle ein außerordentlich treuer Hund, der keinerlei Angriffslust zeigt und auch für Famlien mit Kindern sehr gut geeignet ist.

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Schön, fit und gesund durch Schüssler Salze?

Dezember 22nd, 2009 von admin

An der Homöopathie scheiden sich die Geister, die einen schwören auf die heilende Wirkung verschiedenster Hausmittel aus der Natur, die anderen halten es für Hokuspokus. Dabei zeigen Studien immer wieder, dass homöopathische Mittel in Kombination mit klassischer Medizin die besten Ergebnisse hervorbringt.

Besonders die unübersichtliche Vielfalt an Hausmittelchen, Kräuter-Mischungen und selbstgebrauten Säften schreckt viele ab. Hierin liegt wohl der größte Vorteil der so genannten Schüssler Salze, die mit ihren 12 Funktionsmitteln um einiges übersichtlicher sind, als die meisten anderen homöopathischen Therapie-Methoden.

Der Erfinder der Schüssler Salze, der Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler (1821-1898) entdeckt im 19. Jahrhundert die heilende Wirklung verschiedener, im menschlichen Körper vorkommender Mineralien und stellt die 12 wichtigsten Mineralsalze heraus, die dem menschlichen Körper bei der Bekämpfung der verschiedensten Beschwerden helfen können. Im Zuge seiner Forschung schafft es Dr. Schüssler, diese körpereigenen Mineralien so aufzubereiten, dass sie schon in kleinster Dosierung Krankheitenssyndrome lindern oder sogar heilen können. Voraussetzung dafür war vor allem die Erkenntnis Schüsslers, dass viele Krankheiten dadurch zu stande kommen, dass der Mineralienhaushalt in einzelnen Zellen aus dem Gleichgewicht gerät. Dieses Gleichgewicht stellen Schüssler Salze wieder her.

Im Laufe der Jahre fanden Schüsslers Salze immer mehr Anhänger und inzwischen sind 15 weitere, so genannte Ergänzungssalze bekannt, die ebenfalls im menschlichen Organismus vorkommen und schon in geringer Dosierung verschiedene Beschwerden lindern oder heilen können. Nach wie vor bilden aber die 12 ursprünglichen Schüssler Salze die Basis dieser Behandlunsgmethode.

Die Salze, die es in Tabletten- oder auch Salbenform gibt, leisten Erstaunliches bei Problemen mit dem Bindegewebe, der Haut, den Gelenken, Knochen und Zähne. Auch zur Stärkung des Immunsystems, des Stoffwechsels oder der Nerven haben die entsprechenden Schüssler Salze immer wieder gezeigt, dass Dr. Schüsslers Methode wirkt. Zudem können Schüsslersalze bei Beschwerden mit den Schleimhäuten oder Muskeln sowie bei Unregelmäßigkeiten im Flüssigkeitshaushalt auf einfache und den Körper nicht belastende Weise helfen.

Schüssler Salze leisten keine Wunder, doch sie helfen dem Körper, die Balance zu finden (oder halten), ohne ihn mit unnötiger Chemie zu belasten. Statt einer hochprozentigen Kortinson-Salbe kann in vielen Fällen auch eine mit Schüssler Salzen angereicherte und ganz sanfte Salbe gereitze Haut beruhigen. Statt immer wieder auf den Magen schlagende Tabletten einzunehmen, mag oft auch eine 1-wöchige Kur mit Schüssler Salzen helfen. Schaden können die Schüssler Salze definitiv nicht, da sie nur Mineralien enthalten, die der Körper ohnehin braucht und einen eventuellen Überschuss problemlos ausstoßen kann.

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Die Körperkunst des Bodypaintings

Dezember 15th, 2009 von admin

Bodypainting, Körpermalerei, oder auch Körperbemalung sind mehrere Begriffe für ein hautfreundliches, wasserfestes, aber nicht permanentes Tattoo, welches sich über den gesamten Körper des Menschen erstreckt. Ein Bodypainting wird direkt auf die Haut gemalt und kann von nur wenigen Stunden bis zu mehreren Wochen am Körper einer Person halten. Für diese Körperkunst werden ausschließlich Farben benutzt die hautfreundlich und dermatologisch getestet sind, damit keine Auschläge oder Hautirritationen bei den Personen auftreten.

Den Ursprung hat diese Körperkunst bereits vor vielen Hundert Jahren. Die Körperbemalungen fanden noch zur Urzeit mit unterschiedlichsten Materialien und vor allem zu unterschiedlichsten Anlässen statt. So wurde bei den Indianern zum Beispiel ein Bodypainting als Würdigung innerhalb einer Gruppe benutzt. Rot und Blau waren die Hauptfarbe. Während die Farbe Rot für Krieg und Erfolg stand, wurde die Farbe Blau für Misserfolg und Schwierigkeiten verwendet. In dem drittgrößten Inselstaat Papua-Neuguinea wurden die Body- bzw. Facepaintings meistens zu verschiedensten Veranstaltungen wie unter anderem Totenfeste oder Jagdzüge verwendet. In Afrika wiederum ist die Farbe Rot von großer Bedeutung. Man sagt dieser Farbe eine Heilwirkung nach, während weiß die Reinheit von jungen Frauen und Männer symbolisiert. In diesen Ursprüngen der Körperbemalung wurden natürlich in erster Linie nur Naturmaterialien wie Ocker oder Holzkohle für die Bemalungen benutzt. Die Bemalung mit Naturmaterialien ist ebenfalls im Islam bekannt. Hier werden ausschließlich Teile des Körpers mit einer rötlich Farbe bemalt, die aus dem Hennastrauch gewonnen wird. Dieses Henna-Tattoo kann nicht mir Wasser abgewaschen werden, sondern hält einige Monate auf der Haut.

Die heute als Body Art Künstler genannten Maler sind die modernsten Künstler, die für ihre Werke statt der Leinwand den menschlichen Körper benutzen. Bei dem modernen Bodypainting unterscheidet man zwischen partiellem Bodypainting und Ganzkörper-Bodypainting mit und ohne Motiven. Unter dem partiellem Bodypainting versteht man, die Bemalung von nur einzelnen Körperteilen, wie es das Facepainting ist. Die Bemalung des Gesichts wird meistens für Werbe- und Sportveranstaltungen verwendet. Aber auch unter den Kindern ist diese Art von Körperbemalung immer sehr beliebt. Allerdings wird bei den Kleinen in der Regel mit besonderen Schminken gearbeitet. Bei den sogenannten Hand Künstler wird mit speziell ausgewählten Hand Models gearbeitet, denen ein spezielles Make-up auf die Handaufgetragen wird. Wichtig ist das mit hautfreundlichen und dermatologisch getesteten Farben gearbeitet wird.

Gearbeitet wird sowohl mit einem Schwamm als auch mit einer sogenannten Air-Brush-Pistole, mit der eine große Fläche in kürzester Zeit hauch dünn besprüht werden kann. Die Werke von Bodypainting Artisten sind meistens im Fernsehen zu sehen, da diese Künstler oft für Filmproduktionen arbeiten. Besonders bei Science-Fiction Produktionen, werden Aliens durch ein Bodypainting zum Leben erweckt. Aber auch auf den großen Veranstaltungen wie dem World Bodypainting Festivals messen sich die einzelnen Künstler. Im Jahre 2010 wird diese Veranstaltung im Österreichischen Seeboden ausgetragen. Es ist jährlich eine atemberaubende Show mit Musik und Tanz, sowie anschließender Krönung der Gewinne in den verschiedenen Kategorien, wie z. Bsp. Airbrush-Technik, Schwamm-Technik, Spezial Effekte etc.. Der Austragungsort Österreich der Weltmeisterschaft für Body-Art-Künstler wundert die Kenner der Szene nicht, da im Jahre 2001 ein Österreicher die Europäische Bodypainting Vereinigung gegründet hat. Auch in Deutschland wird mittlerweile das German Bodypainting Festival ausgerichtet. Hier stellen sich ausschließlich nationale Künstler vor und treten gegeneinander im Wettbewerb an. Dieses wird im Juli 2010 in Bingen am Rhein stattfinden.  Interessierte können auf diesem Festival auch an einem Workshop teilnehmen, der von den Profis der deutschen Bodypainting-Szene geleitet wird. Dieser Workshop ist als Fortbildungsseminar gedacht, für junge Künstler oder auch Künstler die gerade in ihren Anfängen stecken.

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Bloggen für Anfänger

Dezember 15th, 2009 von admin

Wer Interesse daran hat sich einen eigenen Webblog anzulegen und selbst zum Blogger zu werden, der hat oftmals noch recht wenig Erfahrung im Internet. Im Folgenden wollen wie einige Tipps und Anregungen rund um das Thema Blogs und „wie bloggt man richtig“ geben. Wichtig ist natürlich als erstes, dass man genau weiss worum es bei einem Blog geht. In einem Blog postet (also schreibt) man Artikel und Beiträge, die dann chronologisch sortiert in dem Blog erscheinen. Dabei erscheint der älteste Post immer ganz oben und der letzte Artikel folglich immer an letzter Stelle.

Möchte man selbst zum Blogger werden sollte man sich als erstes ein Thema überlegen. Das kann nicht nur bei der Findung der Internetadresse helfen, sondern sollte auch gut durchdacht sein, schliesslich soll der Blogger dazu Wissenswertes liefern. Der Webmaster möchte natürlich, dass sein Blog möglichst erfolgreich ist und von möglichst vielen Usern im Internet gelesen wird. Hieraus ergibt sich, dass ein Blog im besten Fall nicht nur informativ ist, sondern auch Informationen liefert, die der User nirgendwo anders im Netz findet. Es bietet sich als an, das Thema für den Blog in einem Bereich festzulegen, indem man sich möglichst gut auskennt. So fällt einem auch immer etwas neues zum bloggen ein. Das kann zum Beispiel ein Bereich sein, indem man arbeitet und sich deswegen so gut auskennt oder es kann das eigene Hobby sein, andere wiederum schreiben über ihre Gefühle oder sie posten etwas über ihr Lieblingstier. Die Möglichkeiten der Themenwahl sind also schier grenzenlos. Wenn Sie über mehrere Themen schreiben möchten, ist natürlich auch das kein Problem. Sie können ihre Artikel in Kategorien einordnen, sodass der Leser schnell zu dem für ihn  intressanten Thema finden kann, indem er einfach eine Kategorie auswählt. Wichtig ist, dass sie sich ein schlüssiges Konzept überlegen…

Nachdem die Entscheidung über das Thema gefallen ist, muss man sich für ein CMS-System entscheiden. Sehr empfehlenswert ist das Open Source CMS WordPress. Es ist nicht nur extra als Content Management System für die Gestaltung von Blogs entwickelt worden, sondern es ist auch sehr einfach in der Anwendung und erklärt sich quasi von selbst. Zudem sind schon viele Templates im Internet kostenlos erhältlich, sodass man sich auch um das Design in den meisten Fällen nur eingeschränkt Gedanken machen muss. Eine andere Möglichkeit, sind Anbieter wie blog.de. Hier muss man nicht erst eine Domain bei denic registrieren und danach noch ein CMS einrichten. Dies kann vor allem für Internet-Neulinge oder weniger technisch Begabte schwierig werden. Abhilfe schafen blogspot.de, blog.de und Co. indem nur eine Anmeldung/Registrierung notwendig ist. Der Blogger kann sich dann, solange noch nicht vergeben, seine eigen Adresse aussuchen und im Schnellverfahren anfangen zu bloggen.

Noch ein Hinweis: Jeder User, der auf ihren Webblog stoßen wird, sieht als erstes die Überschrift ihres Blogs und ihres aktuellen Artikels. Lassen Sie sich als Überschrift immer etwas Prägnantes und Beschreibendes einfallen. Im Idealfall sollte die Überschrift des Blogartikels, natürlich auch neugierig auf die Inhalte machen.

Und dann geht es schon los: es kann gebloggt werden…

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Die Wohngemeinschaft (WG)

Dezember 3rd, 2009 von admin

Das Wort Wohngemeinschaft (kurz: WG) ist eine Bezeichnung für das Zusammenleben mehrerer unabhängiger Personen in einer Wohnung. Dabei werden allgemeine Räume wie das Badezimmer, Küche, eventuell auch das Wohnzimmer, gemeinsam genutzt. Es gibt WG´s mit nur zwei Personen, es gibt aber auch große WG´s mit bis zu acht oder zehn Personen. Außerdem unterscheidet man noch gleichgeschlechtliche WG´s und gemischte WG´s.

In anderen Ländern ist diese vor allem bei Studenten bevorzugte Art des Wohnens nicht so beliebt wie etwa hier in Deutschland, in Österreich oder in der Schweiz.

Man unterscheidet die umgangssprachliche „Zweck-WG“, wo die Bewohner aus Gründen der Kostenersparnis zusammenleben und wo das Gemeinschaftsleben nur eine untergeordnete Rolle spielt, von der sogenannten „Nicht-Zweck-WG“, in welcher zum Beispiel Freunde und Freundinnen zusammen wohnen, die oft viel miteinander machen wollen.

Aufgrund der eher progressiven Nutzergruppe ist die Hierarchie in WGs meistens eher flach. Wobei natürlich das Alter, die Dauer der WG-Zugehörigkeit und vor allem der Charakter jedes Mitglieds eine bestimmte Hierarchie erzeugt. Jede soziale Beziehung zwischen mehreren Menschen ist an gewisse Regeln gebunden. So können in Nicht-Zweck-WGs, unter anderem auch aufgrund der Pflichten wie zum Beispiel Sauberkeit und Eigentumsverhältnisse durchaus Spannungen zwischen Freunden entstehen. Aber auch bei der Aufgabenverteilung im Haushalt kommt es unter Freunden oft zu Differenzen. Auf der anderen Seite entstehen in den sogenannten Zweck-WGs durch die Akzeptanz und das gegenseitige Kennenlernen im alltäglichen Umfeld auch neue Freundschaften, die oft auch nach dem Auszug aus einer WG weiter gepflegt werden..

In manchen Fällen entstehen auch WG-ähnliche Wohnformen verschiedener nicht verwandter Personen oder Paare aus unterschiedlichen Generationen. Dieses findet man häufig in Mehr-Generationen-Häusern. Aber auch unter Geschwistern oder mit den Eltern findet man solche Wohnformen. Letzteres nennt man umgangssprachlich satirisch auch gerne „Hotel Mama“. Im Laufe der Jahre kann es aber auch hier zu diversen Spannungen und Reibungen kommen.

Bei der Gründung einer WG muss man aber auch die rechtlichen Aspekte beachten. Dieses gilt vor allem für den Mietvertrag, der geschlossen wird. Hierbei gibt es mehrere Möglichkeiten, da nach dem Deutschen Gesetz der Begriff Wohngemeinschaft nicht ganz klar definiert ist. So kann zum einen einer der Bewohner Hauptmieter sein und mit dem Vermieter einen Mietvertrag abschließen. Dann müsste der mit den anderen Bewohnern je einen Untermietvertrag abschließen. Das ist aber nur eine Möglichkeit von mehreren.

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