Die Gefahr der Online-Communities

April 27th, 2010 von admin

Manchmal frage ich mich, ob es heutzutage noch einen Jugendlichen, einen Studenten, einen Schüler oder allgemein einen Menschen zwischen 14 und 30 gibt, der nicht in mindestens einer Online-Community registriert ist. Ich behaupte mal frei weg „Nein“. Ob Facebook, MySpace, Stayfriends, Studivz, Xing oder zahlreiche weitere Anbieter, der Trend der Online-Communities hat voll eingeschlagen. Laut einer Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest im Jahr 2008, nutzen mehr als die Hälfte der 1200 bundesweit befragten 12- bis 19-jährigen diese Plattformen täglich und diese Zahl hat seit 2008 sicherlich noch zugenommen. Manche Jugendliche verbringen mehr Zeit beim Surfen, Stalken und Posten im Online-Netzwerk als vor dem Fernseher oder beim Sport.

In den Medien werden Gefahren der Online-Plattformen, in denen sich die User über Nachrichten, Pinnwandeinträge, Fotos der letzten Events oder über die zahlreichen Gruppenbeiträge austauschen, diskutiert. Es heißt die Jugendlichen gingen zu leichtsinnig mit dem Veröffentlichen von Videos, Fotos, Vorlieben, Hobbys, Freizeitgestaltung, privaten Angelegenheiten und ihren persönlichen Daten um. Es wird von Mobbing und Erpressungsfällen gesprochen. Außerdem wird vermutet, dass Unternehmen ihre Bewerber im Internet suchen und sich ein erstes Bild von diesen machen. Außerdem heißt es, dass die Daten, die zur Anmeldung erforderlich sind weitergegeben werden. Vor allem für die jüngere Nutzer ist es gefährlich, das Menschen mit pedofielen Neigungen über die Chats und Profile Kontakt zu potentiellen Opfern suchen. Aber wie ernst sind diese Gefahren?

Den meisten Nutzern sind die Gefahren der Online-Netzwerke durchaus bewusst und ein Großteil hat sogar entweder persönlich oder im nahen Freundeskreis schon einmal negative Ereignisse miterlebt. Die Anbieter der Sozialen Netzwerke unterliegen immer mehr dem Datenschutz und setzen neue Möglichkeiten ein, um negative Fälle zu melden. Doch wieso treten trotz alledem immer wieder Gefahrberichte in die Öffentlichkeit? Wissen die Jugendlichen nicht, wie sie ihre Daten schützen? Werden die Datenschutzgesetze nicht richtig eingehalten oder sind die Nutzer wirklich nur zu leichtsinnig?

Aber trotz der vielen Nachteile und Gefahren, haben die User die Vorteile und den Nutzen der Sozialen-Netzwerke erkannt und schöpfen diesen aus. Kontakte können geknüpft und aufrecht erhalten werden, der Austausch von Informationen fällt leicht und ist bequem. Verabredungen werden getroffen und gemeinsame Interessen ausgetauscht. Und der ein oder andere hat sicherlich auch schon seine große Liebe über das Internet kennengelernt!

Geschrieben in PC & Internet | Keine Kommentare »

Mac, der bessere PC!

Februar 4th, 2010 von admin

Es gibt kaum noch jemanden, der nicht über die Anschaffung eines Apple-Computers nachdenkt. Es scheint, als würde der Hype um die Produktpalette von Apple in jedem Produkt, wie ein dazugehöriger Computerchip, mit verbaut. Kommen Jugendliche zu ihrem ersten Computer soll es ein Mac sein, bringt man den Großeltern den Umgang mit Computern bei, sollte es ein Mac sein, ist doch alles viel einfacher. Die Leute deren berufliches Betätigungsfeld mit Grafik oder Fotografie zu tun hat, schwören auf den Apple-Computer, der in Form von Macbook, iMac, MacMini oder Mac Pro daherkommt.

Was genau ist so viel einfacher an diesem Betriebssystem?

Auf der einen Seite ist, aufgrund der begrenzten Hardwareunterschiede der Modelle, der Faktor vorhandene und fehlende Gerätetreiber ein absolutes K.O.-Argument zu Gunsten von Apple. Aufgrund der exklusiven Distribution des Betriebssystems im Zusammenhang mit einem Apple-Computer, kennt das Apple-Betriebssystem Macintosh jede Komponente im Computer und hält für jede einzelne einen funktionierenden Treiber bereit. Wohingegen Microsoft Windows auf jedem PC läuft und der Treiber-Support nicht von Microsoft selbst sondern von den Herstellern der Komponenten abgedeckt wird. Microsoft selber kann gar nicht für alle Computer die richtigen Treiber bereit halten, da das Betriebssystem unzählige Komponenten aus den USA, China, Usbekistan usw. unterstützt.

Die Betriebssysteme selber unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht, während der Apple-Computer damit wirbt, dass man ihn auspackt, anschaltet und loslegt, muss der Benutzer des Windows-Computers noch wesentliche Einstellungen zu Firewalls, Antivirusprogrammen, Netzwerken, fehlenden Treibern uvm. vornehmen. Ein weiterer Punkt wäre die Stabilität. Der Mac lässt sich nur sehr selten aus der Contenance bringen und reagiert selbst nach einer Woche im Standby-Modus noch blitzschnell, hat jedes Dokument, dass nicht abgespeichert wurde, zur weiteren Bearbeitung parat und agiert wie frisch gebootet. Dieses Wunderwerk bringt der Windows-Computer nicht einmal nach Aktivierung des Bildschirmschoners fertig.

In den letzten Jahren fand bei Apple eine Umstellung auf Intel-Prozessoren statt. Dieser Schachzug ermöglichte es dem Unternehmen aus Cupertino, mit der integrierten Software „BootCamp“, selbst das Windows-Betriebssystem auf einem Apple-Computer nativ auszuführen. Somit muss sich der Kunde nicht mehr mit dem Problem der Umstellung auseinandersetzen. Sollte es ein Programm geben, dass nicht für Macintosh angeboten wird, startet man über BootCamp seine Windowspartition und führt das Programm dort aus. Die Treiber-Unterstützung ist aufgrund der bereits genannten festgelegten Hardwarezusammenstellung im Apple-Computer ideal und wird auch von Apple auf der Macintosh DVD oder im Internet zum Download angeboten.

Die Idee, die hinter einem Apple-Computer steckt, ist die geschicktere Lösung: Man bietet seine Software nur auf Rechnern an, die man selbst gebaut hat. So schließt Apple aus, dass ungetestete Hardware unter die Verfügung ihres Betriebssystems kommt. Microsoft hingegen ist nur in der Softwareherstellung tätig. Man entwickelt ein Betriebssystem für Computerhardware, die in den meisten Fällen noch entwickelt wird. Somit birgt die schlechte Treiberentwicklung der Hardwarefirmen Ungereimtheiten in den Systemabläufen. Viele Köche verderben bei diesem Modell sprichwörtlich den Brei. In diesem Fall wohl eher das reibungslose Bedienen, des Computers.

Geschrieben in PC & Internet | Keine Kommentare »

Online-Communities – endlich sein, wie man schon immer mal sein wollte

Dezember 22nd, 2009 von admin

Vor einigen Jahren ging es los. Keiner weiß mehr so ganz genau wie. Aber plötzlich waren sie da: Online-Communities. Und jeder musste dabei sein. Zunächst war noch ein gewisser Zusammenhang zur Realität zu erkennen, man benutzte echte Namen, lud echte Fotos hoch und gab echte Interessen und Hobbies an. Dann kam man auf die Idee des Datenschutzes und überlegte sich, dass es tatsächlich auch Nachteile haben könnte, sein Privatleben für alle Menschen einsehbar ins Internet zu stellen. Was also tun? Urlaubsfotos, Studienort und Lieblingsbar nicht mehr im Netz veröffentlichen? Nein, das wäre ja langweilig. Fantasienamen müssen her. Und mit den Fantasienamen übernahm die Fantasie das Kommando in der gemeinen Online-Community. Endlich war sie da, die Möglichkeit sich einmal genauso lustig, schlau und ungewöhnlich darzustellen, wie man immer schon mal sein wollte. Fotos werden nur noch nach ausgiebiger Bildbearbeitung hochgeladen und zu den Lieblingsbüchern wird das ein oder andere hinzugefügt, dessen Titel man schon so oft gehört hat, dass es wohl gut sein muss.

So gerüstet kann es losgehen, auf die Suche nach lustigen Internet-Freunden mit lustigen Fantasienamen und ungewöhnlichen Profilen. Schwupps – schickt man sich eine ‘Freundschafts-Einladung’ und schwupps – hat man einen neuen Freund. So einfach, so unkompliziert, so schön. Nicht so anstrengend wie im echten Leben mit Gesprächen und Treffen…

Und so sitzt man dann hinter dem Rechner und tritt sinnfreien Gruppen bei oder pflanzt virtuelle Bäume und freut sich, dass die Zahl der Freunde schon im dreistelligen Bereich ist. Bleibt zu hoffen, dass dabei die lebendigen Freunde in der realen Welt nicht in Vergessenheit geraten, damit der gar zu begeisterte Online-Community-Fan sich seinen Geburtstagskuchen am Ende nicht alleine backen muss und auch, dass die Enttäuschung nicht allzu groß ist, wenn der total ausgeflippte Internet-Freund, der auf dem Bildschirm so ganz anders ist als andere Menschen, sich am Ende auch als ganz normaler Mensch mit ganz normalen Hobbies und ganz normalem Namen entpuppt.

Geschrieben in PC & Internet | Keine Kommentare »

Bloggen für Anfänger

Dezember 15th, 2009 von admin

Wer Interesse daran hat sich einen eigenen Webblog anzulegen und selbst zum Blogger zu werden, der hat oftmals noch recht wenig Erfahrung im Internet. Im Folgenden wollen wie einige Tipps und Anregungen rund um das Thema Blogs und „wie bloggt man richtig“ geben. Wichtig ist natürlich als erstes, dass man genau weiss worum es bei einem Blog geht. In einem Blog postet (also schreibt) man Artikel und Beiträge, die dann chronologisch sortiert in dem Blog erscheinen. Dabei erscheint der älteste Post immer ganz oben und der letzte Artikel folglich immer an letzter Stelle.

Möchte man selbst zum Blogger werden sollte man sich als erstes ein Thema überlegen. Das kann nicht nur bei der Findung der Internetadresse helfen, sondern sollte auch gut durchdacht sein, schliesslich soll der Blogger dazu Wissenswertes liefern. Der Webmaster möchte natürlich, dass sein Blog möglichst erfolgreich ist und von möglichst vielen Usern im Internet gelesen wird. Hieraus ergibt sich, dass ein Blog im besten Fall nicht nur informativ ist, sondern auch Informationen liefert, die der User nirgendwo anders im Netz findet. Es bietet sich als an, das Thema für den Blog in einem Bereich festzulegen, indem man sich möglichst gut auskennt. So fällt einem auch immer etwas neues zum bloggen ein. Das kann zum Beispiel ein Bereich sein, indem man arbeitet und sich deswegen so gut auskennt oder es kann das eigene Hobby sein, andere wiederum schreiben über ihre Gefühle oder sie posten etwas über ihr Lieblingstier. Die Möglichkeiten der Themenwahl sind also schier grenzenlos. Wenn Sie über mehrere Themen schreiben möchten, ist natürlich auch das kein Problem. Sie können ihre Artikel in Kategorien einordnen, sodass der Leser schnell zu dem für ihn  intressanten Thema finden kann, indem er einfach eine Kategorie auswählt. Wichtig ist, dass sie sich ein schlüssiges Konzept überlegen…

Nachdem die Entscheidung über das Thema gefallen ist, muss man sich für ein CMS-System entscheiden. Sehr empfehlenswert ist das Open Source CMS WordPress. Es ist nicht nur extra als Content Management System für die Gestaltung von Blogs entwickelt worden, sondern es ist auch sehr einfach in der Anwendung und erklärt sich quasi von selbst. Zudem sind schon viele Templates im Internet kostenlos erhältlich, sodass man sich auch um das Design in den meisten Fällen nur eingeschränkt Gedanken machen muss. Eine andere Möglichkeit, sind Anbieter wie blog.de. Hier muss man nicht erst eine Domain bei denic registrieren und danach noch ein CMS einrichten. Dies kann vor allem für Internet-Neulinge oder weniger technisch Begabte schwierig werden. Abhilfe schafen blogspot.de, blog.de und Co. indem nur eine Anmeldung/Registrierung notwendig ist. Der Blogger kann sich dann, solange noch nicht vergeben, seine eigen Adresse aussuchen und im Schnellverfahren anfangen zu bloggen.

Noch ein Hinweis: Jeder User, der auf ihren Webblog stoßen wird, sieht als erstes die Überschrift ihres Blogs und ihres aktuellen Artikels. Lassen Sie sich als Überschrift immer etwas Prägnantes und Beschreibendes einfallen. Im Idealfall sollte die Überschrift des Blogartikels, natürlich auch neugierig auf die Inhalte machen.

Und dann geht es schon los: es kann gebloggt werden…

Geschrieben in Allgemein, PC & Internet | Keine Kommentare »