Der Beagle als Haustier
Dezember 22nd, 2009 von
admin
Er ist süß, klein und weldelt ständig mit dem Schwanz – der Beagle. Mit einer Größe von höchstens 40 cm und einem Gewicht um die 15kg zählt er zu den kleineren Hunden, die auch im Haus herumlaufen können, ohne aus Versehen mit dem Schwanz den Couchtisch leer zu fegen. Der perfekte Haus- oder gar Schoßhund, könnte man meinen. Doch ganz so einfach ist es doch nicht mit dem Beagle. Manchmal ist er nämlich gar nicht so klein und süß wie er aussieht. Beagles sind Jadthunde und das merkt man ihrem Wesen auch an.
Die Herkunft des Namen Beagle ist nicht entgültig geklärt. Einige sagen, das Wort komme aus dem französischen, genauer, vom Wort ‘begeule’, was frei übersetzt ‘Großmaul’ bedeutet. Andere tippen eher auf das französische ‘beugler’ für ‘brüllen’ oder den alten deutschen Begriff ‘begele’, der so viel wie ’schimpfen’ oder ’schelten’ bedeutet hat. Wieder andere führen den Begriff Beagle aber auch ganz einfach auf das walisische Wort ‘beag’ für ‘klein’ zurück. Fest steht, der Beagle ist nicht nur klein, auch der Name ‘Großmaul’ wäre für den ein oder anderen Vertreter der Rasse durchaus passend.
Beagles haben Temperament, sind robust und brauchen viel Bewegung. Dabei sind sie aber keinesfalls agressiv, im Gegenteil, Beagle sind neugierige Tiere, die viel Kontakt zu anderen Hunden oder menschlichen Bezugspersonen brauchen. Wer einen ruhigen Hund sucht, der nicht viel Auslauf braucht und gut und gern allein sein kann, sollte sich und dem Beagle die Anschaffung ersparen. Beagels sind Meutehunde, alleinsein gefällt ihnen gar nicht. Zudem ist der Beagle mit einem erstaunlichen Appetit gesegnet und neigt bei zu wenig Bewegung zum Übergewicht.
Wer aber viel Zeit und am besten auch noch viel Platz hat, wird in einem Beagle ein außerordentlich treues Haustier finden, das viel Leben und Freude in jedes Haus bringt. Beagles sind sehr aufgeweckte Tiere, die ohne Angst auf Menschen und andere Tiere zugehen, viel und gerne spielen und immer für einen langen Spaziergang – und zwar bei jeden Wetter – zu haben sind. Die Erziehung eines Beagles erfordert ein bisschen Disziplin und Durchsetzungsvermögen. Doch wer auch mal hart bleiben und einem treuen Beagle-Blick standhalten kann, dem wird die Erziehung seines Hundes nicht schwer fallen. Beagle haben zwar, wie alle Jagdhunde, einen eigenen Kopf, sind aber keinesfalls unerziehbar. Ist die Erziehung einmal geschafft, ist der Beagle ein außerordentlich treuer Hund, der keinerlei Angriffslust zeigt und auch für Famlien mit Kindern sehr gut geeignet ist.
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