Energiesparen – weil’s Geld bringt und der Umwelt nutzt

Feb 03

Weniger Energie verbrauchen, heißt weniger für Energie zu zahlen. So weit so logisch. Doch viele Haushalten machen von einfachen Sparmöglichkeiten keinen Gebrauch. Mit wenigen bewußten Verhaltensänderungen lassen sich jedoch schon große Ergebnisse erzielen. In diesem Artikel soll es deshalb um den energieeffizienten Gebrauch von Haushaltsgeräten gehen.

In vielen Haushalten ist die Waschmaschine fast täglich in Betrieb, den recht hohen Energieverbrauch dieses Gerätes nehmen die meisten hin. Doch steckt in ihr einiges an Einsparpotential. Sie wäscht meist auch bei geringer Temperatur und ohne Vorwäsche ausreichend sauber. Nicht nur der Wasserverbrauch sinkt dann – auch der Stromverbrauch kann merklich gesenkt werden. Wer nur kleinere Verschmutzungen oder Schweiß aus der Wäsche loswerden will, kann auch die Kurzprogrammen der modernen Waschvollautomaten oder spezielle Energiesparprogramme nutzen. In den Standardwaschprogrammen arbeiten die Maschinen am effizientesten, wenn die dafür optimale Wäschemenge verarbeitet wird. Jede Maschine kann ein bestimmtes Maximal- und Idealgewicht an Wäsche verarbeiten. Wieviel kg dies sind, verrät in der Regel die Bedienungsanleitung.

Obwohl auch hier mittlerweile sparsamere Geräte auf den Markt gekommen sind, sind Wäschetrockner nachwievor Energiefresser. Komplett ohne Energiekosten kommt natürlich aus, wer zum Wäschetrocknen die Leine im Freien oder zum Beispiel auf dem Dachboden verwendet. Die Wäsche trocknet durch die Luft, je nach Umgebung und Wetter ist dieser Vorgang allerdings recht zeitaufwendig. Doch auch Waschmaschinen können schon einiges zum Trocknen beitragen. Nach jedem Waschgang folgt in der Regel ein Schleuderprogramm, dass das Wasser aus der Wäsche mit hoher Drehzahl heraus schleudert. Die Drehzahl ist bei modernen Maschinen einstellbar. Die Wirkung steigt logischerweise mit steigenden Umdrehungen. Doch nicht jedes Material hält diesen hohen Belastungen stand. Hier sollte immer auf die Waschhinweise geachtet werden. Und auch das spätere Glätten kann durch stärkeres Schleudern aufwendiger werden. Viele Wäschestücke kommen recht knitterig aus der Maschine. Ein Wäschetrockner schafft in diesem Punkt dagegen gute Abhilfe. Viele Kleidungsstücke müssen nach dem maschinellen Trocknen gar nicht mehr geglättet werden.

Backofen und Herd verbrauchen zum Teil ebenfalls mehr Energie als nötig. Werden Sie mit Gas statt elektrischem Strom verwendet, liegt unter Umständen ein Effizienzvorteil vor. Die Umwandlung der Primärenergie in Kraftwerken in elektrischen Strom entfällt. Kommen jedoch regenerative Stromquellen zum Einsatz, liegt der Vorteil wiederum beim E-Herd. Größeren Einfluss als die Energiequelle hat jedoch Verwendung des Herdes. Zu kleine Töpfe für die jeweilige Platte verschwenden eine Menge Energie. Um kochendes Wasser zu erhalten, helfen Wasserkocher Strom zu sparen. Eier sind günstig im Eierkocher gekocht. Auch das Kochen mit geschlossenem Deckel kann, wenn möglich, die Energiekosten senken.

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