Energiesparen mit Solarwärme

Dezember 22nd, 2009 von admin

Energiesparen ist längst keine Angelegenheit mehr, mit der sich nur ‘Ökos’ und ‘Hippies’ auseinandersetzen. In den letzten Jahren ist die Annahme, dass wir alle unser Verhalten in Sachen Energieverbrauch ändern müssen, traurige Gewissheit geworden. So, wie wir in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten gelebt haben, kann es nicht mehr lange weitergehen. In der Zukunft werden viele Veränderungen auf uns zukommen, die uns zwingen werden, uns in vielerlei Hinsicht einzuschränken.

Auf der anderen Seite hat der Druck, den wir in Punkto Energiesparen in den letzten Jahren immer stärker zu spüren bekommen haben, auch dafür gesorgt, dass sich die Methoden, mit denen wir Energie in allen Bereichen des Lebens einsparen können, deutlich verbessert haben.

Solarwärme ist eine von diesen Techniken, die über die Jahre erstaunliche Fortschritte gemacht hat. Waren früher riesige Flächen nötig, um nennenswerte Mengen an Energie zu schaffen, so reichen heute oft wenige Quadratmeter, um einen Großteil des Energiebedarfs bestimmter Bereiche abdecken zu können. Immer mehr Besitzer von Einfamilienhäusern entschließen sich zur Investition in die Installation von Kollektoren, die die Energie der Sonne speichern und beispielsweise zur Erwärmung des Wassers im Haushalt umleiten. Dafür muss kein riesiges nach Süden gerichtetes Dach zur Verfügung stehen. Sie können Kollektoren auf jeder Seite des Hauses, ebenso aber auch auf dem Garagendach oder im Garten anbringen. Auch eine Schönwetter-Garantie ist, trotz sich hartnäckig haltender Gerüchte, nicht nötig. Erfahrene Anbieter von Solarkollektoren sprechen von einem Unterschied von nur 20% zwischen dem (vermeintlich) sonnigen München und Hamburg im hohen Norden.

Im Sommer können Kollektoren die komplette Trinkwassererwärmung übernehmen, im Winter muss die Heizung gewöhnlich noch etwas nachhelfen. Insgesamt, d.h. übers ganze Jahr gesehen, können Solaranlagen zwischen 60 und 70% der zur Trinkwassererwärmung benötigten Energie übernehmen. Bei einer 4-köpfigen Familie wären dazu lediglich 4-6 Quadratmeter Kollektorfläche nötig.

Es sprechen also genügend Argumente für den Entschluss zur Nutzung von Solarwärme. Sorge machen vielen die Kosten, die natürlich nicht außer acht gelassen werden können. Auch hier wirkt sich die zwingende Notwenigkeit des Energiesparens aber gewissermaßen positiv aus. Die staatlichen Förderungen für alternative Energiesparmethoden sind außerordentlich großzügig. Wer sich informiert, kann uppige staatliche Zuschüsse bekommen und so die Kosten minimal halten, so dass schon nach wenigen Jahren Kosten gespart werden.

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