Hundeschule
Nov 27
Menschen, die gerne einen Hund haben möchten, gehen oftmals davon aus, dass viel Liebe und gutes Futter schon reichen wird, damit der Hund gehorcht. Diese Menschen vergessen aber, dass Hund und Mensch eine unterschiedliche Sprache sprechen. Durch Verhätscheln des Hundes, falsche oder ungenaue Befehle und andere Verhaltensmuster kann es im Laufe der Zeit vorkommen, dass sich der komisch Verhält: der Hund respektiert keine Fremden, klaut Essen vom Tisch, hört überhaupt nicht mehr auf sein Herrchen – das sind nur einige Beispiele, die das Ergebnis einer schlechten Erziehung und Verständnisschwierigkeiten zwischen Mensch und Hund sein können.
Eine Hundeschule hilft solche Probleme zu vermeiden. Natürlich sollte man nicht erst mit seinem Hund in die Schule gehen, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Hier sind Hunde genau wie wir Menschen, was einmal erlernt ist, wird nicht so schnell geändert. Hier wird schnell ersichtlich, wann der beste Zeitpunkt ist, mit seinem Hund in die Hundeschule zu gehen: je früher, desto besser. Für Welpen gibt es in den meisten Hundeschulen spezielle Welpengruppen, in denen Herrchen und Hündchen von Anfang an lernen sich gegenseitig richtig zu verstehen. Wichtig ist es, sich den Grund für den Besuch der Hundeschule vor Augen zu halten. Eher zweitrangig ist die Erziehung des Vierbeiners. An erster Stelle sollte aber der Wunsch bestehen, dass man unter fachmännischer Leitung erlernt wie man am besten mit dem Hund kommuniziert und lernt sein Verhalten zu verstehen.
In der Welpenschule geht es vorrangig darum, die kleinen Hunde richtig und spielend zu sozialisieren. Es werden Ängste im Umgang mit anderen Hunden und Menschen abgebaut. Zudem werden die alltäglichen Dinge des Lebens trainiert: Auto fahren, Spazieren gehen… So gewöhnen sich die Welpen schon im frühen Alter an die vielen unterschiedlichen Geräusche. Zudem erhöht die Welpenschule eine schnelle Bindung an den Menschen.
Im späteren Alter lernen die Hunde dann auf verschieden Kommandos zu hören. Und die Menschen lernen die Kommandos deutlich und für den Hund verständlich auszudrücken. Wichtig ist hier auch das punktgenaue loben und schimpfen. Der Hundetrainer hilft Mensch und Tier bei allen Übungen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch der weitere Kontakt zu anderen Hunden um das soziale Verhalten der Hunde weiter zu prägen. Manche Hundeschulen haben einen Übungsplatz zum Üben, andere üben mit den Tieren auch an anderen Orten. Dies ist wichtig für den Hund, da er verstehen muss, dass sein Verhalten für alle Orte richtig oder falsch ist. Für dieses umwelt- und kontextbezogene Lernen ist es auch wichtig mit dem Hund weiter zu üben. Übungen können sowohl zu Hause als auch beim Spaziergang erfolgen.
