Mac, der bessere PC!
Februar 4th, 2010 von
admin
Es gibt kaum noch jemanden, der nicht über die Anschaffung eines Apple-Computers nachdenkt. Es scheint, als würde der Hype um die Produktpalette von Apple in jedem Produkt, wie ein dazugehöriger Computerchip, mit verbaut. Kommen Jugendliche zu ihrem ersten Computer soll es ein Mac sein, bringt man den Großeltern den Umgang mit Computern bei, sollte es ein Mac sein, ist doch alles viel einfacher. Die Leute deren berufliches Betätigungsfeld mit Grafik oder Fotografie zu tun hat, schwören auf den Apple-Computer, der in Form von Macbook, iMac, MacMini oder Mac Pro daherkommt.
Was genau ist so viel einfacher an diesem Betriebssystem?
Auf der einen Seite ist, aufgrund der begrenzten Hardwareunterschiede der Modelle, der Faktor vorhandene und fehlende Gerätetreiber ein absolutes K.O.-Argument zu Gunsten von Apple. Aufgrund der exklusiven Distribution des Betriebssystems im Zusammenhang mit einem Apple-Computer, kennt das Apple-Betriebssystem Macintosh jede Komponente im Computer und hält für jede einzelne einen funktionierenden Treiber bereit. Wohingegen Microsoft Windows auf jedem PC läuft und der Treiber-Support nicht von Microsoft selbst sondern von den Herstellern der Komponenten abgedeckt wird. Microsoft selber kann gar nicht für alle Computer die richtigen Treiber bereit halten, da das Betriebssystem unzählige Komponenten aus den USA, China, Usbekistan usw. unterstützt.
Die Betriebssysteme selber unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht, während der Apple-Computer damit wirbt, dass man ihn auspackt, anschaltet und loslegt, muss der Benutzer des Windows-Computers noch wesentliche Einstellungen zu Firewalls, Antivirusprogrammen, Netzwerken, fehlenden Treibern uvm. vornehmen. Ein weiterer Punkt wäre die Stabilität. Der Mac lässt sich nur sehr selten aus der Contenance bringen und reagiert selbst nach einer Woche im Standby-Modus noch blitzschnell, hat jedes Dokument, dass nicht abgespeichert wurde, zur weiteren Bearbeitung parat und agiert wie frisch gebootet. Dieses Wunderwerk bringt der Windows-Computer nicht einmal nach Aktivierung des Bildschirmschoners fertig.
In den letzten Jahren fand bei Apple eine Umstellung auf Intel-Prozessoren statt. Dieser Schachzug ermöglichte es dem Unternehmen aus Cupertino, mit der integrierten Software „BootCamp“, selbst das Windows-Betriebssystem auf einem Apple-Computer nativ auszuführen. Somit muss sich der Kunde nicht mehr mit dem Problem der Umstellung auseinandersetzen. Sollte es ein Programm geben, dass nicht für Macintosh angeboten wird, startet man über BootCamp seine Windowspartition und führt das Programm dort aus. Die Treiber-Unterstützung ist aufgrund der bereits genannten festgelegten Hardwarezusammenstellung im Apple-Computer ideal und wird auch von Apple auf der Macintosh DVD oder im Internet zum Download angeboten.
Die Idee, die hinter einem Apple-Computer steckt, ist die geschicktere Lösung: Man bietet seine Software nur auf Rechnern an, die man selbst gebaut hat. So schließt Apple aus, dass ungetestete Hardware unter die Verfügung ihres Betriebssystems kommt. Microsoft hingegen ist nur in der Softwareherstellung tätig. Man entwickelt ein Betriebssystem für Computerhardware, die in den meisten Fällen noch entwickelt wird. Somit birgt die schlechte Treiberentwicklung der Hardwarefirmen Ungereimtheiten in den Systemabläufen. Viele Köche verderben bei diesem Modell sprichwörtlich den Brei. In diesem Fall wohl eher das reibungslose Bedienen, des Computers.
Geschrieben in PC & Internet |
Keine Kommentare »